Mein Bruder und ich feiern etwas, es ist lustig, wir fahren mit meinem Auto irgendwohin, dabei schramm ich ihn an irgendetwas, kann aber weiterfahren. Plötzlich erreicht mich die Nachricht vom Tod meiner Mutter - Autounfall. Unendliches Leid überfällt mich, schlechtes Gewissen, weil sie starb als wir gefeiert haben, Schmerz weil ich nicht Lebewohl sagen konnte, Wut, weil es immer die trifft, die vom Leben noch am wenigsten hatten. Ich bin plötzlich mit der Anwesenheit meines Vaters konfrontiert, der immer sehr gemein zu ihr war, in letzter Zeit speziell über die gemeinsame Enkeltochteer. Ich frag ihn, was er sich dabei gedacht hat, sie immer so schäbig behandelt zu haben und wünsche ihm noch ein viel unerträglicheres schlechtes Gewissen - aber das hat er erwartungsgemäß nicht, er rechtfertigt nur mit leeren Worten seine Kaltherzigkeit. Dann nehm ich aus Mamas Auto (das optisch völlig in Ordnung scheint und auch fahrbereit ist) ihr Fahrrad. Ich stelle fest, dass das Fahrrad wieder mal hervorragende Qualität hat - meine Mama kauft meistens nur mit Wert. Ich fahre ein Stück weiter wo ihre Freunde wohnen um Karin über ihren Tod zu benachrichtigen und dass sie zum heute geplanten Ausflug nicht kommen wird. Als ich dort ankomm sag ich aber noch nichts. Karin fragt auch nicht, sie ahnt nichts. Den ganzen Traum durch hab ich geweint. Mein Bruder und meine Nichte (die bei ihr gelebt hat) spielen eine untergeordnete Rolle im Traum, sie kommen kaum vor.
Wie ich diesen Traum deute Ich habe keine Ahnung, aber er brachte mich zum Nachdenken.
Was aus meinem realen Leben in diesen Traum hineingewirkt hat Die ganze Geschichte an sich ist extrem real, es gibt kaum etwas, dass in Wirklichkeit nicht so ist, oder nicht so sein könnte. |